January 25, 2007

Blogs als Instrument der Unternehmens- kommunikation


Martin Higl ist ebenfalls BA-Student bei IBM (wie ich es mal einer war) und hat eine Studienarbeit zu einem ganz ähnlichen Thema geschrieben und nun im Internet veröffentlicht.

 



November 10, 2006

Die Diplomarbeit als Buch


Anfang August bekam ich über openBC/Xing eine Nachricht von einem Mitarbeiter des VDM-Verlages. Er musste irgendwie erfahren haben, dass ich eine Diplomarbeit zum Thema Weblogs verfasst habe. Er meinte, dass der Verlag unter Umständen Interesse an der Veröffentlichung meiner Diplomarbeit als Buch hätte und ich mich bei ihm mal melden sollte..
Das Resultat kann man nun auf Amazon bestaunen. Das Buch ist meiner Meinung nach unverschämt teuer. Wer nicht grad zu viel Geld übrig hat oder viel Wert auf ein angenehmes Lesegefühl legt, kann sich die Arbeit auch weiterhin online anschauen. Ich verdiene eh so gut wie nix am Buch – das war aber auch nie mein Ziel.

Alexander Klein: Weblogs im Unternehmenseinsatz. Grundlagen, Chancen & Risiken. 2006. ISBN 3-86550-952-5



July 24, 2006

Jetzt kann ichs ja schreiben…


.. diese Story passierte mir genauso am Tag der Abgabe.

Jeder, der schon mal eine umfangreichere Arbeit abgegeben hat, kennt sicherlich diese Angst. Das Werk ist bereits gebunden und man traut sich gar nicht mehr darin zu blättern, um nicht doch noch irgend einen ganz dummen Fehler zu finden. So ging es auch mir. Zwei Tage lagen zwei gebundene sowie eine gelochte Version der Arbeit fertig auf meinem Schreibtisch. Der Abgabetermin rückte immer näher und in mir wuchs die Freude darüber, endlich fertig zu sein. Am Tag der Abgabe packte ich alle drei Exemplare sorgfältig in einen Karton und brachte sie zur Uni. Auf dem Weg zum Sekretariat traf ich ein paar Kommilitonen. Alle wollten ihre Diplomarbeiten abgeben und jeder wollte die Arbeiten der anderen sehen. Mit einem unguten Gefühl gab ich auch meine Arbeit rum – und tatsächlich, es dauerte nicht lang bis S. auf mich zukam und mich fragte ob das so richtig sei. Mir lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter: ein Fehler, auf dem Deckblatt, im Titel. Anstatt eines ‚n’ ein ‚m’. Seit Wochen habe ich das Deckblatt nicht mehr verändert, seit Wochen lesen unzählige Leute über die Arbeit und niemand hat diesen Fehler gesehen. Noch zirka 40 Minuten bis zum letztmöglichen Abgabetermin und ein Fehler im Deckblatt. Die gebundenen Ausgaben konnte ich beim besten Willen nicht mehr ändern. Aber das gelochte Dokument – dieses Exemplar war das wichtige, denn das prüfen die Gutachter. Bis nach Hause und zurück hätte ich es nicht mehr geschafft. Aber J. war bei mir und die einzige Chance bestand darin, dass J. mir das Deckblatt ausdrucken und zur Uni bringen würde. Ich rief J. an und erklärte alles. Das sollte klappen, dachte ich. Bis kurz darauf J. zurückrief: Es war kein weißes Druckpapier in der Wohnung zu finden. Es musste doch noch irgendwo nur ein einziges weißes Blatt Papier in der Wohnung zu finden sein. Das Klingeln beim Nachbarn brachte auch keine Lösung. Und dann die erlösenden Worte im Telefon „Ich hab doch noch ein paar Blätter gefunden“. 25 Minuten bis zur Abgabe. Nun muss alles klappen. 20 Minuten später traf ich J. am Uni-Eingang und nahm das korrigierte Deckblatt entgegen. Schnell noch lochen, einheften und dann ganz schnell zum Sekretariat und abgeben. Ich atmete tief durch. Der Tag war gelaufen.

“Als es passierte stand die Sonne hoch am Himmel. Der Nachmittag brachte eine Antwort und die Erlösung.”
(‚Als es passierte’ von Paula)



Diplomarbeit „Weblogs im unternehmerischen Umfeld –
Eine technische und betriebswirtschaftliche Betrachtung“


Es hat sich was getan. Die Note für meine Diplomarbeit steht fest. Erst- und Zweitgutachter bewerteten die Arbeit mit 1,7.
Leider hatte ich bisher noch keine Möglichkeiten den Bewertungsbogen und somit die Kritikpunkte der Gutachter einzusehen. Ich vermute, dass die unzureichende Abgrenzung des Themas im Titel zum Punktabzug führte. Der Titel der Arbeit ist recht allgemein formuliert. Eine tiefgehende Abhandlung aller Aspekte, die dieser Titel umfasst, ist aber auf knapp 55 Seiten einfach nicht zu realisieren. Bei meiner nächsten Diplomarbeit mache ich das besser – versprochen ;o)

Ich möchte die Arbeit nun an dieser Stelle veröffentlichen. Über konstruktives Feedback freue ich mich sehr – egal ob per Mail oder Kommentar.

Diplomarbeit „Weblogs im unternehmerischen Umfeld – Eine technische und betriebswirtschaftliche Betrachtung“

(Das Dokument steht unter einer Creative Common Licence.)

(openBC)



June 15, 2006

Ein weiteres Diplom-Weblog


Ich bin nicht der einzige, der seine Diplomarbeit zum Thema Weblogs schreibt und darüber bloggt. Ingo Haupt studiert BWL in Mainz und schreibt zur “Nutzung von Firmenblogs als Instrument für Konsumentenloyalität”.
Das Blog gibt’s unter:
http://businessblogstudies.blogspot.com
Auch Ingo führt im Rahmen seiner Arbeit eine Umfrage durch. Diese ist unter folgender URL zu finden:
http://www.marketing-mainz.de/haupt/vs_g/

Ingo, viel Spass und Erfolg bei der Bearbeitung!



May 5, 2006

Thank you, I love you all!


Eines darf natürlich nicht fehlen am Ende einer solchen Arbeit: Ein dickes fettes Dankeschön an alle direkt und indirekt Beteiligten, die zum Gelingen der Diplomarbeit beigetragen haben:

Dank geht an die allertollste Janca, die immer für mich da war, sowie an die Kontrollleser, notorischen Nörgler und Schulterklopfer Andy, Chris, Johannes, Kässie, Manu, Maren, Norbert, Ricardo, Steffi und natürlich Mama & Papa.

Zudem danke ich den Interviewpartnern Axel Margard, Holger Speh (beide IBM), Christopher Plantener (dentsu digitual) sowie Johnny Haeusler (Spreeblick), der mich zum Bloggen brachte.

Außerdem möchte ich mich bei meinem unternehmensinternen Betreuer Michael Kiess und meinem Erstgutachter Prof. Dr. Andreas Schmietendorf bedanken, die mir mit vielen Anregungen und Antworten auf meine Fragen jederzeit zur Seite standen.

Und last but not least ein großgeschriebenes “THANK YOU!“ an alle, die dieses Blog gelesen und kommentiert haben und Interesse am Verlauf meiner Diplomarbeitserstellung hatten.

Dieses Blog wird in den nächsten Wochen sicher noch ein paar Einträge erhalten. Ob ich die Diplomarbeit online zu Verfügung stellen werde, weiß ich momentan noch nicht. Auf Anfragen reagiere ich aber in der Regel wohlwollend. :o)



April 28, 2006

Musik während der Diplomarbeit


Ein wichtiger Begleiter bei der Bearbeitung meiner Diplomarbeit war Musik. Natürlich nicht vordergründig sondern als Hintergrundberieselung. Das ist für mich besonders wichtig, gerade weil ich sonst meinen Tinitus höre. Daher sind die Zeiten intensiver ‚Hausarbeit’ auch immer Tage, an denen ich viel Musik (wieder)entdecke. Ich habe viele Alben im Regal zu stehen, die ich noch nie geschafft habe wirklich durchgehend und gründlich zu hören. Dazu sind die Arbeitszeiten am Schreibtisch und vor dem Computer sehr gut geeignet. So habe ich „Nick Cave & The Bad Seeds“ für mich entdeckt, nachdem das Best-Of-Album schon über ein Jahr in meinem Regal steht. Das geht mir oft so bei CDs, die ich mal im Sonderangebot kaufe weil ich denke sie unbedingt mal hören zu müssen. Neben Nick Cave hörte ich auch viel Lambchop. Deren Album „Is a woman“ ist mit seinen Einflüssen aus Jazz und Klassik wie geschaffen als beruhigende Beschallung für produktives Arbeiten.



April 19, 2006

Abgegeben!


Nun ist es wirklich und endgültig vorbei. Heute habe ich die Arbeit im Sekretariat in dreifacher Ausführung (2x gebunden, 1x gelocht) abgeben. Ein großer Stein fiel mir damit vom Herzen. Heute wird gefeiert!
Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist, auch wenn die Bearbeitung des Themas wirklich viel Spass gemacht hat. Dennoch möchte ich jetzt gerne wieder mal etwas lesen, wo es nicht um Internet, Weblogs und Kommunikation geht.



April 18, 2006

Gedruckt und gebunden


Da liegt sie vor mir: die fertige gebundene Arbeit. Nachdem ich mich bereits über das Osterwochenende in Hamburg beim Konzert von „Nada Surf“ von den Diplomarbeitsstrapazen der letzten Wochen erholt habe, habe ich gestern die letzten Änderungen eingearbeitet.
Heute habe ich die Arbeit gedruckt und binden lassen. Das Drucken wurde dann noch mal zu einer recht stressigen Aktion, da der Drucker, den ich ursprünglich für den Druck der Arbeit vorgesehen hatte, ausgerechnet heute defekt war. Also schnell noch zum Ausweichdrucker in einer anderen Niederlassung gefahren, dessen Druckqualität aber leider nicht ganz so gut ist, wie die des defekten Gerätes. Trotzdem sieht die Arbeit ganz gut aus, finde ich. Morgen gegen 12 Uhr muss sie spätestens abgegeben sein. Dann ist es endlich geschafft und vorbei. Bin momentan ganz nervös. Schließlich sind das jetzt die letzten Stunden, in denen ich an der Arbeit rein theoretisch noch etwas ändern und eventuelle Fehler ausbessern könnte. Traue mich schon gar nicht mehr in die Arbeit rein zu schauen… aber morgen ist auch das vorbei…



April 12, 2006

Fertig!


Endlich geschafft. Die Arbeit ist fertig gestellt. Heute sind auch das Fazit und die Anhänge fertig geworden. Nun heißt es Korrekturlesen (lassen), Quellen und Fußnoten kontrollieren und alles in die richtige Form bringen.



April 9, 2006

Einleitung und Fazit


Es ist soweit. Heute stelle ich den Text der Diplomarbeit fertig. Das Fazit muss noch verfasst und die Einleitung etwas geschliffen werden. Es ist gar nicht so einfach, eine Einleitung zu formulieren, die wirklich Lust darauf macht, den Rest der Arbeit zu lesen. Besonders schwierig sind dabei die ersten einleitenden Sätze. Der erste Eindruck - der zählt. Natürlich könnte ich die „One-size-fits-all“ - Globalisierung-ist-der-Grund-für-alles – Strategie fahren. Aber das würde nicht gerade von Kreativität und Spannung zeugen. Also muss was anderes her.
Genauso das Fazit. Ein paar knackige Sätze, die den Inhalt der Arbeit gekonnt zusammenfassen und darüber hinaus noch einen Ausblick auf das geben, was kommt – oder zumindest das, was kommen könnte.

Aber mehr und mehr macht die die Freude breit, endlich zum Schluss zu kommen.. auch wenn das Thema wirklich interessant ist und die Recherche dazu Spaß macht.



April 6, 2006

Pagerank 4


Von 0 auf 4 in zwei Monaten. Der Google-Pagerank des diplog beträgt seit wenigen Tagen 4. Das ist ordentlich, wenn man bedenkt, dass ‚normale’ Webseiten in der Regel nicht mehr als einen Pagerank von 5 erhalten und das diese Seiten erst seit 2 Monaten existiert.
Die Bewertung ist unter anderem abhängig von den Webseiten, die auf diese Seiten verlinken. Da der Spreeblick mit Pagerank 5-6 diese Seite neulich verlinkte, dürfte die hohe Bewertung wohl hauptsächlich darauf zurückzuführen sein.
Der Pagerank hat Auswirkung bei die Reihenfolge der Suchergebnisse von Google. Seiten mit höherem Pagerank werden in der Regel weiter oben/vorne angezeigt.
Dies zeigt, wie sehr die netzartige Struktur der Blogosphäre Auswirkungen auf die Suchmaschinenergebnisse hat.



April 4, 2006

WordPress-Installation unter Linux


Zurzeit bin ich mitten im Praxisteil meiner Arbeit. Ich habe in meinem kleinen Heim-Intranet einen Linux-Server mit Apache und MySQL aufgesetzt und darauf die Weblogsoftware Wordpress (damit läuft dieses Blog hier übrigens auch) installiert. Dabei gab es glücklicherweise keine Probleme. Alles lief reibungslos und hat eigentlich sofort funktioniert. Okay, als ich die Installation wiederholt habe, hatte ich vergessen das Modul „php4-mysql“ zu installieren aber WordPress wies mich freundlich darauf hin.
Es ist gar nicht so einfach so einen Installationsablauf halbwegs übersichtlich und nachvollziehbar zu dokumentieren aber ich hoffe die zahlreichen Screenshots schaffen Klarheit.
Meine Arbeit nähert sich allmählich der Fertigstellung…



March 31, 2006

Stand der Dinge III


Der Monat März ist zu Ende und es wird wieder Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme. Nach meiner ursprünglichen Planung, wollte ich Anfang April mit dem Schreiben fertig sein und mit dem Feinschliff beginnen. Glücklicherweise hab ich nach hinten noch viel Puffer eingerechnet, denn ganz so weit bin ich noch nicht. Das heißt, das letzte Kapitel – das Praxiskapitel - will noch geschrieben werden. Im Grunde ist schon alles vorbereitet – es muss eben nur noch geschrieben werden. Danach folgen noch Kleinigkeiten wie das Einfügen von ein paar Bildern, der Anhang, die Überarbeitung der Quellenangaben und die Formatierung der Arbeit. Daher bin ich eigentlich ganz zuversichtlich. Mir fällt aber auf, dass genau diese Zuversicht von Tag zu Tag sehr sehr unterschiedlich ist. Es gibt Tage, da verfalle ich förmlich in Panik, weil ich denke, noch so viel zu tun zu haben und an anderen Tagen sehe ich recht lässig auf die To-do-Liste und freue mich bald fertig zu sein.
Ich mach dann mal weiter…



March 23, 2006

Das musste ja passieren..


In den ersten Wochen des Schreibens der Diplomarbeit, habe ich noch sehr auf Backups geachtet. Neben der mehrfach täglichen automatischen Sicherung durch allwaysync, schickte ich mir das editierte Dokument auch noch mal per e-Mail zu oder schob es auf einen FTP-Server. Mit der Zeit wurde ich da etwas nachlässiger. Ein bis zwei mal pro Woche machte ich ein manuelles Backup – sonst verließ ich mich auf allwaysync. Und heute: da habe ich die Quittung dafür. Anstelle des gestern noch bearbeiteten Dokumentes, finde ich nur noch eine Version vom 20.03.. Die Arbeit der letzten zwei Tage verschwand spurlos im Datennirwana meiner Festplatte.
Die Ursache dafür ist mir noch nicht ganz klar. Ich vermute, dass es alwaysync zu tun hat. Habe gestern ein Update von diesem Programm eingespielt.

Das ist natürlich ärgerlich, auch wenn ich mich an das Geschriebene noch ganz gut erinnern kann. Ab jetzt wird wieder sorgfältiger auf Backups geachtet. Nicht, dass es nachher noch heißen muss:
„Aus Fehlern wird man klug - drum ist einer nicht genug“



March 21, 2006

Interview zum Sony-Blogsponsoring auf lumma.de


Ich habe gestern ein Interview mit Christopher Plantener von Dentsu Digital geführt. Es ging um Blogsponsoring, speziell und das Sony Aibo - Sponsoring auf lumma.de.

Das Interview steht als Podcast und zum Nachlesen als pdf zur Verfügung.
Ich bitte die geringe [edit]Ton-[/edit]Qualität des Interviews zu entschuldigen. Für das erste Mal und trotz des schlechten Mitschnittes des Telefongespräches ist es ganz OK, hoffe ich.

[podcast.mp3] – knapp 14 Minuten, 7,4 MB
[interview.pdf]

Ich bedanke mich bei Christopher Plantener für das Interview.



March 14, 2006

Interview mit Spreeblick-Johnny


Zur Unterstützung meiner Diplomarbeit bat ich Johnny Haeusler vom Spreeblick um die Beantwortung ein paar Fragen zu seinem Weblog und zu Weblogs allgemein. Spreeblick.com wird ein Beispiel sein, an dem ich die Funktionsweise und ‘Macht’ privater Blogs in meiner Diplomarbeit erläutern werde. Schließlich ist der Spreeblick das momentan erfolgreicheste deutschsprachige Weblog (laut blogscout)..

Bist Du Dir als sog. ‚A-Blogger’ einer gewissen Gatekeeper- & Meinungsbilder-Funktion bewusst?
Ich trage eine Verantwortung für das, was ich schreibe, na klar, aber das tue ich bei 10 Lesern wie bei 10.000. Ich habe mich ja selbst nie zum “A-Blogger” oder “Gatekeeper” ernannt. Offenbar interessiert viele Menschen, was auf Spreeblick erscheint. Das freut mich, aber man darf das auch nicht überbewerten. Ich glaube, jedes Blog kann ein Teil der Meinungsbildung der Leser sein und einen Beitrag leisten, so auch Spreeblick.

Wird das ‚Phänomen Weblog’ Deiner Einschätzung nach in der jetzigen Form Bestand haben?
Es wird sich einpendeln. Und etwas, das zu einer Normalität gelangt ist, ist kein Phänomen meh

Wie schätzt Du den Nutzen von Weblogs im unternehmerischen Umfeld ein, bezogen auf die Anwendung unternehmensintern als auch –extern?

Tja. Kann ein schnelles und billiges Intranet sein, oder? Unternehmen haben es bisher kaum geschafft, Transparenz und Ehrlichkeit auf ihrer Website darzustellen, wieso sollte es ihnen mit Blogs plötzlich gelingen? Ein bloggendes Unternehmen kann sehr spannend sein, aber ich bin nicht sicher, ob die Unternehmen dafür schon reif sind.

Geschäftsidee Spreeblick Verlag:
Kannst Du bitte kurz etwas zu der Entwicklung der Zugriffszahlen auf Deinem Blog „Spreeblick” sagen? Wie sieht die Entwicklung der anderen Spreeblick-Verlag Blogs aus?

Spreeblick läuft stetig besser. Derzeit, was wahrscheinlich nicht repräsentativ ist, liegen wir bei knapp 100.000 Leser/-innen am Tag. Wird sich bei 10.000 einpendeln, denke ich. Zahlen, auch der anderen Blogs, sind aber für jedermann unter http://counter.blogscout.de einsehbar.

Ab wann war das Bloggen für Dich mehr als ein Hobby? / Wann hattest Du die Idee aus dem Hobby eine Geschäftsidee zu achen?
Ende 2004, als ich durch den Jamba-Fall gemerkt habe, dass viel Potential in dem Meidum steckt, es aber viel Einsatz und Zeit brauchen würde, um dieses Potential auszunutzen. Ih habe schon immer gerne meinen Lebensunterhalt mit Dingen verdient, die ich gerne tue, die Idee lag daher nahe.

Wie würdest Du die Leser Deines Weblogs „Spreeblick” beschreiben? / Gibt es eine ‚Zielgruppe’, die Du direkt versuchst anzusprechen?
Nö. Jeder, dem Spreeblick gefällt, ist willkommen. Das allein ist ja Gemeinsamkeit genug.

Wie wird die Kommerzialisierung von Teilen der Blogosphäre aufgenommen? - Hatte die Einbindung von Werbung / Sponsoring Auswirkungen auf die Zahl der Leser?
Am Anfang befürchteten ein paar Leser/-innen einen “Ausverkauf”. Da dieser nicht statgefunden hat, haben sich die meisten beruhigt. Die Zahlen gehen konstant nach oben, Einbrüche durch Werbung hat es nicht gegeben.

Der Fall „Jamba”:
Warst Du Dir bewusst / hast DU gehofft, dass Dein „Jamba-Kurs” in etwa das auslösen würde, was es im Endeffekt ausgelöst hat? (letztendlich Absetzung von Klingeltonwerbung auf MTV - indirekt)

Ich hatte gehofft, dass der Artikel durch den Stil bei Jamba-Kunden ankommt und auch von Eltern gelesen wird. Dass sich Jamba selbst einschaltet und damit für noch mehr Wirbel sorgt konnte keiner voraussehen. Dass sich ein bisschen etwas bewegt hat, hat mich natürlich sehr gefreut.

Wie war die Entwicklung der Zugriffszahlen / Verlinkungen zu dieser Zeit?
Damals haben wir noch nicht wirklich mitgezählt, aber nachdem SpOn uns verlinkt hatte, stand der Server für ein paar Tage unter sehr starkem Beschuss. Innerhalb von ein paar Tagen waren eine knappe Million Leute bei uns.

Würdest Du sagen, dass Du ohne den Beitrag „Jamba-Kurs” eine ähnliche Popularität in der deutschen Blogosphäre hättest?
Keine Ahnung. Die “Du bist Deutschland”-Debatte hat auch viel gebracht. Und jetzt das dämliche Video… Wenn das alles nicht gewesen wäre, wäre sicher alles anders gekommen, na klar.

Willst Du noch was loswerden?
Nee, dafür habe ich ja Spreeblick. :)

__________
Vielen Dank, Johnny.



March 3, 2006

Interview zu Corporate Weblogs


Martin Röll beschreibt im Podcastinterview von Sebastian Keil auf Pöbler.de, wie Weblogs für Unternehmen nutzbar sein können. Er geht dabei auf das interessante Problem der angemessenen Kundenkommunikation ein und beschreibt seine Arbeit als Referent und Berater.
Leider bezieht er die Nützlichkeit von Weblogs lediglich auf den Bereich des Marketings und nicht auf Anwendungsbereiche in der internen Unternehmenskommunikation wie zum Beispiel im Projektmanagement, im Knowledgemanagement oder zur Mitarbeiterkommunikation.

[update]
Martin Röll geht in den Kommentaren auf die oben genannten Punkte ein..



March 1, 2006

Stand der Dinge II


Es ist März und mal wieder Zeit für einen kleinen Zwischenbericht. In den letzten Tagen habe ich auch das zweite der vier Hauptkapitel fertig gestellt. Nachdem ich nun die grundlegenden Funktionen von Weblogs und die Funktionsweise der Blogosphäre erläutert habe, geht es im Folgenden um die Anwendungsgebiete im Unternehmen. Weblogs in der internen Unternehmenskommunikation, als Werkzeug des Marketings und natürlich der Einfluss der Blogosphäre auf Unternehmen finden Berücksichtigung. Ich hoffe mit einigen Fallbeispielen arbeiten zu können und habe in den letzten Tagen auch schon eifrig herumtelefoniert und ge-e-mailt um mit den entsprechenden Personen Kontakt aufnehmen zu können.
Angedacht sind auf jeden Fall die Jamba-Story vom Spreeblick und das Blogsponsoring von Sony auf lumma.de.



Blog Comics


3 Comics, über die wohl nur Blogger lachen können: Blog Comic 3 .. das zeigt auch das Ergebnis meiner Umfrage: 11% betreiben ein Weblogs aber lediglich 4% lesen oft in anderen Blogs Blog Comic 2 Blog Comic 1